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Slawa Ulanowski – Komponist & Arrangeur


18.11.1951 in Moskau geboren.

1978–1983 Kompositionsstudium am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium bei Prof. T. Chrennikov.
Seit 1985 – Mitglied des russischen Komponistenverbandes.

Seit 1993 – Wohnhaft in Deutschland.
Seit 1996 – Mitglied des deutschen Komponistenverbandes.

 

Slawa Ulanowski bei „HANS SIKORSKI“

Das kompositorische Schaffen von Ulanowski umfaßt sinfonische Werke, Kammer- und Chormusik, Lieder, sowie Musik für Theater und Film. Besondere Beachtung schenkt der Komponist dem Musiktheater (Musical, Oper, Ballett).

Ulanowski ist nicht nur Komponist, sondern auch guter Orchesterbearbeiter, das er mit seiner Beethovens „DIE WUT ÜBER DEN VERLORENEN GROSCHEN“ für Schlagzeug-Solo und Orchester bewiesen hat.

Nach dem Konzert des „Solisten Ensemble Europa“ in Dortmund hat die Presse dieses Stück als „genial-verrückte Orchesterbearbeitung" gewürdigt. Und das haben die Zeitungen nach dem philharmonischen Konzert in Jena geschrieben:

„...Was über die Rampe kommt, das ist ein musikalisch wahrhaft kapriziöses Unternehmen virtuoser Spiellust und musikantischen Witzes in jeder Zeile der Partitur. ...das Original wurde keineswegs beschädigt, im Gegenteil, der Wiener Einsiedler einmal aus anderer Perspektive und mit Ulanowskis Hilfe zu bewundern."

(Ostthüringer Zeitung)

„...die Bearbeitung ist pfiffig instrumentiert und bereitet Publikum und Orchestermusikern sichtlich Vergnügen fernab von Klamotte."

(Thüringische Landeszeitung)

Die Musik und die Bearbeitungen von S. Ulanowski haben letzte Zeit in Deutschland die Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Neuen Philharmonie Westfalen, Jenaer Philharmonie und Philharmonie Baden-Baden gespielt, geleitet von Sir Colin Davis, Dr. Johannes Wildner, Andrey Boreyko und Werner Stiefel.

Das Musical „DAS GOLDENE KÜKEN“ von Ulanovski wurde in mehr als 40 Musiktheatern Russlands, darunter auch im Moskauer Operettentheater, sowie in Polen, aufgeführt. Seit der Uraufführung im Jahre 1987 haben sich Millionen Zuschauer an diesem Stück erfreut. Es gibt kaum ein Musiktheater in der ehemaligen Sowjet Union, in dem dieses Stück nicht aufgeführt wurde.

Eine der letzten Arbeit – das Ballett „SCHNEEWITTCHEN UND DER RUSSISCHE PRINZ“ wurde beim 2. Europäischen Märchenfestival in Tampere (Finnland) mit großem Erfolg unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt.

Von Kammermusik von S. Ulanowski muss man nennen „STREICHQUARTETT“ und „ERINNERUNGEN“ für Violoncello-Solo, das den Holocaust-Opfern gewidmet ist. Beide Stücke sind letzte Zeit mehrmals in Deutschland aufgeführt. Sie sind musikalisch interessant und technisch schwer, was verlangt von Interpreten ihre Glanzleistung zu zeigen.

Die neuen Stücke sind: „GEDANKEN…“ für Violine und Violoncello, „SIE UND ER“ – Tango für Violine, Violoncello und Klavier, „AN DER KLAGEMAUER“ – für Oboe bzw. Violine und Klavier.

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